Käsespätzle sind für mich ein ausgesprochenes Festessen. Ganz klar
ist: es müssen selbstgemachte Spätzle sein! Die schmecken einfach am
allerbesten.
Und da ich Glückliche schließlich auf der Spätzleakademie war, werden meine Erzeugnisse natürlich nicht mit dem Qualitätsmerkmal “faule-Weiber-Spätzle” versehen. 😉

200 g Mehl
2 Eier
1 1/2 TL Salz
etwas Wasser
mit einem Rührlöffel oder einem elektrischen Knethaken zu einem glatten Teig verschlagen bis er Blasen wirft.

Dann
gibt man jeweils ca 1 EL Teig auf ein nasses Spätzlebrett, streicht das
Ganze mit dem angefeuchteten Spätzleschaber glatt, hält das Brett
direkt über das kochende Wasser und schabt vom Teig dünne Streifen in
das siedende, nicht sprudelndes Salzwasser. Sobald die Spätzle
aufsteigen nimmt man sie mit einem Schaumlöffel heraus und gibt sie in
eine Schüssel oder angewärmte Platte. Ich gebe die fertigen Spätzle am
liebsten in den Siebservierer. Dort können sie noch abtropfen und mit
dem Deckel abgedeckt halten sie gut warm.

Wer sich des Handschabens nicht mächtig ist, verwendet eine Spätzlepresse.

Pfannengerührte Käsespätzle:

2 Zwiebeln in Ringe schneiden und in etwas Butter goldbraun bräunen.

70 g Allgäuer Emmentaler
70 g Schweizer Bergkäse
1/2 Backsteinkäse
in den Mixtopf geben und und 5 Sekunden/Stufe 6 reiben.

Die

warmen Spätzle gebe ich in eine erwärmte, beschichtete Pfanne ohne
Zugabe von
Fett, würze mit normalem oder Chilisalz, streue den geriebenen Käse
darüber, lösche mit etwas Kochsud ab. Es dauert nicht sehr lange bis der

Käse zerlaufen ist und die Masse eine cremige Konsistenz hat. Zum Schluß
noch einen Löffel braune Butter und ein paar Schnittlauchröllchen
untergerührt und mit den Zwiebelringen angerichtet – ein Gedicht!

Überbackene Käsespätzle:

2 große Zwiebeln würfeln und goldbraun rösten.

Spätzle,
Zwiebeln und Käse abwechselnd in eine Auflaufform schichten, 3-4 kleine
Butterstückchen darauf geben und  bei 160 Grad Umluft einige Minuten
überbacken bis der Käse zerlaufen ist.
Mit Schnittlauch bestreut sofort servieren.
Dazu schmeckt uns am besten eine große Schüssel Kopfsalat mit süßsaurem Dressing.

Variante:
manchmal (besonders wenn meine Fleischfraktion streikt) mische ich (wie
man auf dem Foto sieht) in kleine Würfel geschnittene und angebratene
Schinkenwurst- oder Speckwürfel unter.